Warum Tipperoo werbefrei ist – und warum der Marktführer nicht nachziehen kann
Tipperoo — wir bauen das werbefreie Tippspiel und schreiben hier auf, warum.
„Werbefrei“ steht auf vielen Startseiten. Bei uns ist es keine Marketing-Zeile, sondern eine Struktur-Entscheidung – und die lässt sich mit Zahlen erklären.
Kicktipp hatte gerade sein bestes Jahr. ZDFheute hat das Unternehmen im Juni 2026 porträtiert: über 6,5 Millionen angemeldete Nutzer während der WM 2026, im Jahresschnitt rund eine Million Euro Umsatz, um die 500.000 Euro Gewinn vor Steuern – erwirtschaftet von zwei Leuten. Das ist ein beeindruckend schlankes, erfolgreiches Geschäft, und die App dahinter ist zu Recht beliebt. Aber: rund zwei Drittel der Erlöse kommen laut ZDFheute aus Werbung. Komplett werbefrei zu werden hieße also, auf rund zwei Drittel der Einnahmen zu verzichten – kein rationales Unternehmen tut das freiwillig.
Genau deshalb können wir werbefrei sein: Wir haben diese Einnahmequelle nie aufgebaut – und müssen sie darum auch nie verteidigen. Wir verdienen später an einem optionalen Season-Pass und an Firmen-Runden, nicht an Anzeigen über eurer Tabelle. Der Marktführer sieht das Modell, kann ihm aber nicht folgen, ohne sich selbst wehzutun.
Für dich heißt das schlicht: keine Werbung über den Ergebnissen, für alle, ohne Abo. Für immer.
(Zahlen: ZDFheute, 21. Juni 2026; zuletzt geprüft am 29. Juli 2026. Sie dienen der Einordnung unserer eigenen Entscheidung.)